Eine denkwürdige wissenschaftliche Veröffentlichung
24.05.2013
Ergänzend zum vorherigen Blogeintrag scheint ein Hinweis auf eine Veröffentlichung der Bundesumweltamtes angebracht, weil diese mehr als bemerkenswert ist. Es mag ja noch angehen, dass das Amt klar Position bezieht und sich zu tun genötigt fühlt, was eigentlich seine Sache nicht ist: In einer aktuellen wissenschaftlichen Diskussion die Guten und die Bösen zu benennen. An sich enthält die Veröffentlichung wenig Weltbewegendes, es werden auf mehr als 100 Seiten mehr oder minder bekannte Argumente zum Klimawandel aufgeführt. Soweit wirkt das Ganze noch gut recherchiert und beschreibt zutreffend, wie die gegenwärtige Mehrheitsmeinung der Wissenschaft aussieht. Dem meisten davon kann man zustimmen. Wirklich bedenklich w...
Wissenschaft im Medienzeitalter
20.05.2013
Zahlreiche mehr oder weniger wissenschaftliche Studien, die zu nicht mehr als einer griffigen Zeitungsüberschrift taugten, waren auch hier schon Thema. Der wirtschaftliche Druck, mit den eigenen Forschungsergebnissen eine möglichst große mediale Resonanz zu erzielen, hat längst auch die nahezu ausschließlich öffentlich finanzierte Klimaforschung erreicht. Selbst wer dem Treiben der Damen und Herren Klimaforscher eher wohlwollend gegenübersteht, schaut ein wenig ungläubig auf das, was diese sich nun haben einfallen lassen: Sie möchten naturwissenschaftliche Fragen per Mehrheitsbeschluss beantworten. Das ist nicht nur ziemlich albern, es ist zugleich eine unfreiwillige Satire auf die Wissenschaft im Medien- und Internetzeitalter. Die Ausgangslage ...
Bildung made in Germany
14.05.2013
Es stehen eine Bundestagswahl und einige Landtagswahlen an, folglich besteht kein Mangel an Ankündigungen neuer Bildungsoffensiven, Bildungspakte, Bildungsreformen und was immer sich Marketingstrategen sonst noch an Begriffen einfallen lassen, die irgendwie nach Bildung klingen. Die Wahrheit verbirgt sich, wie nur allzu oft, in irgendwelchen Statistiken oder Meldungen, die irgendwo im hinteren Teil der Zeitungen verbuddelt sind. Dieses Mal sind es die Arbeitslosenzahlen der Lehrer, die in jedem Jahr pünktlich zu den Sommerferien sprunghaft ansteigen, um nach den Ferien wieder zu sinken. Viele Länder schicken ihre nicht verbeamteten Lehrer in den Sommerferien zum Jobcenter, um dort Hartz IV zu beantragen. Im Jahr 2012 waren in dem Sommerferien bundesweit 5400 Lehrer zusätzlich arbeitslos gemeldet. Kein neues Phänomen ...
