Ist Ghostwriting legal?
Eine nicht ganz einfache Frage, die viele unserer Kunden und teilweise auch unserer Ghostwriter beschäftigt. Fundierte Antworten bleibt sogar eine intensive Internetrecherche schuldig, die ansonsten zu nahezu jedem Thema erschöpfende Antworten liefert. Thematisiert wird auf den meisten Seiten der recht einfache „Idealfall“, in dem ein Student beziehungsweise Doktorand eine fremde Arbeit unverändert als eigene einreicht und zugleich versichert, sie selbst verfasst zu haben. In der Praxis finden sich oft komplexere Situationen, die differenziertere Antworten erfordern. Wir haben daher einen Rechtsanwalt gebeten, eine Übersicht über die rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Ghostwriting zu erstellen. Seine Ausarbeitung steht im Downloadbereich unserer Homepage allen Interessenten kostenlos zur Verfügung.
Vertragsrecht, Verwaltungsrecht und Strafrecht
Ghostwriting wirft zahlreiche juristische Fragen auf, die unterschiedliche Rechtsgebiete berühren. Zunächst stellt sich natürlich die Frage, ob der Vertrag zwischen einem Ghostwriter und seinem Kunden wirksam geschlossen ist oder möglicherweise als sittenwidrig anzusehen ist. Das Verwaltungsrecht gibt Auskunft darüber, welche Konsequenzen Hochschulen bei nachträglich bekannt gewordenen Täuschungsversuchen ziehen können. Wie hoch sind die Hürden für eine Aberkennung von Abschlüssen und Titeln? Welche sonstigen Sanktionen sind möglich? Schließlich wird auch die Frage thematisiert, unter welchen Umständen Ghostwriting strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Auch hier wird oft lediglich der Fall diskutiert, dass zugleich eine wahrheitswidrige Eidesstattliche Versicherung abgegeben wird, wie sie in vielen Promotionsordnungen gefordert wird. Eher im Unklaren bleibt meist die Frage, ob eine Prüfungsarbeit eine Urkunde im rechtlichen Sinne ist und ob möglicherweise eine Urkundenfälschung vorliegen könnte. Auch zu dieser Frage gibt Ausarbeitung Auskunft. Nicht zuletzt werden auch urheberrechtliche Aspekte des Ghostwritings thematisiert.


