Kampf gegen Plagiate an norddeutschen Hochschulen
Einig sind sich die Hochschulen mittlerweile, dass Abschlussarbeiten und Dissertationen intensiver auf Plagiate untersucht werden sollen. Allerdings setzen die Unis dabei auf unterschiedliche Methoden. Viel Geld nimmt die Universität Greifswald in die Hand. Immerhin 15.000 Euro werden jährlich für die Lizenz einer Plagiatserkennungssoftware der Firma iParadigms fällig, die dafür von allen Fakultäten genutzt werden kann. In Rostock überlässt die dortige Uni die Wahl der geeigneten Mittel den Fakultäten. Das führt dazu, dass dort unterschiedliche Softwarelösungen zum Einsatz kommen. Einen gänzlich anderen Weg beschreitet die Fachhochschule Stralsund. Sie lagert die gesamte Plagiatsprüfung zum ProfNet Institut in Münster aus, wo einzelne Abschlussarbeiten stichpunktartig kontrolliert werden.
Bislang keine Funde
Die Kontrollen im Jahr 2011 verliefen ergebnislos, jetzt sollen auch ältere Arbeiten nachträglich kontrolliert werden. Heutige Doktoranden und Absolventen sollten also darauf eingestellt sein, dass ihre Arbeiten in einigen Jahren mit den dann aktuellen Tools ebenfalls erneut überprüft werden. Semantische Suchalgorithmen, die inhaltliche Übereinstimmungen auch bei gründlicher Umformulierung erkennen, sind ein aktueller Forschungsgegenstand. Da auch Internetgiganten wie Google auf diesem Gebiet forschen, ist mit schnellen Fortschritten zu rechnen. Wer heutige Plagiatssoftware mit einigen geschickten Wortumstellungen austrickst, ist langfristig also dennoch nicht auf der sicheren Seite. Acad Write bietet zuverlässigere Lösungen, um den Zeitaufwand für die Abschlussarbeit zu reduzieren!
Quelle: www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/mv/hochschulen-rusten-gegen-plagiate-auf-1.381794


