Keep calm and Home office – Studieren in den eigenen vier Wänden

25. März 2020

Für Studierende der Fernuniversitäten ist es Routine, für andere eine ganz neue Situation: Studieren im Home office hat einige Chancen, aber auch Risiken im Gepäck.

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Machen wir uns nichts vor: Sowohl für Studierende als auch die Universitäten ist Covid-19 (zum Glück) eine absolute Ausnahmesituation. Die Welt läuft auf Sparflamme, aber Ihre akademische Laufbahn muss das zum Glück nicht – dank unseres Survival Guides zur Vereinbarkeit von Social Distancing und Studium.

How to Home office

Studieren im Home office –
zwischen Jogginghose und Lehrbuch

Der Semesterstart steht vor der Tür – das Coronavirus leider auch. Die mittlerweile in vielen Ländern geltenden Ausgangs- und Kontakteinschränkungen machen es nötig, dass wir alle uns zumindest für das kommende Sommersemester darauf einstellen, dass Präsenzunterricht auf dem Campus nicht stattfinden wird. Auch wenn es vorerst nur um ein Semester geht, bedeutet das für Studierende einen Einschnitt in ihren Studienalltag und die Gefahr von Verzögerungen im Studium. Daher haben wir einige Tipps fürs Studieren zu Hause vorbereitet!

Schon gewusst?

Wir sind nicht nur bei Abschlussarbeiten für Sie da, sondern können Sie auch bei kleineren Arbeiten unterstützen, damit Ihr eigener Workload überschaubar bleibt > unsere Leistungen.

  • Anmelden, anmelden, anmelden! Sofern die Fristen für die Einschreibung in einzelne Kurse an Ihrer Universität noch laufen, sammeln Sie ein, was Sie kriegen können. Noch weiss niemand, wie die Universitäten das Sommersemester planen – es ist naheliegend, dass jede Menge Kurse auf digitale Lehre umgestellt werden. So haben Sie die Chance abseits von Präsenzunterricht und nicht zu vereinbarenden Zeitschienen vielleicht sogar mehr Credit Points zu sammeln als es in einem Präsenzsemester möglich wäre.
  • Einige Kurse sind geeigneter für das Studieren zu Hause als andere. Wie viel und was Sie für Ihr Studium in einem Home-office-Semester schaffen, hängt nicht nur von den Vorgaben Ihrer Universität ab, sondern auch von Ihrer Persönlichkeit.
  • Ready, Steady, Write! Es ist davon auszugehen, dass die Notwendigkeit, auf Präsenzunterricht zu verzichten, dazu führt, dass Studierende mit mehr schriftlichen Aufgaben konfrontiert werden: Vorlesungsprotokolle, Textaufgaben, Essays oder Klausuren für zu Hause – die Möglichkeiten sind vielfältig und werden von den Universitäten sicher genutzt.
  • Zusammen sind Sie weniger allein! Ihre Mitstudierenden sind nicht aus der Welt und kämpfen wahrscheinlich ebenso mit Motivationsmangel, Orientierungslosigkeit und jeder Menge Ablenkungen vom Studieren. Das Internet bietet von Videotelefonie bis zum gemeinsamen Management von Lernprojekten jede Menge Möglichkeiten, um aus dem Social Distancing ein Distant Socializing zu machen. Nutzen Sie sie!
  • Sie stecken mitten in Ihrer Abschlussarbeit? Keine Sorge, die Universitäten sind dazu verpflichtet, Ihnen einen reibungslosen Abschluss zu gewährleisten. Mit grosszügigen Fristverlängerungen können Sie also rechnen. Nichtsdestotrotz ist das Verfassen einer Abschlussarbeit ohne den Zugang zu Offline-Bibliotheken eine ganz neue Herausforderung. Wir unterstützen Sie dabei: von der Konzepterstellung, über das Exzerpieren notwendiger Literatur bis zur Ausarbeitung Ihrer Abschlussarbeit. So klappt es auch ohne Bibliothek!

Gesundheit geht vor

Bleiben Sie gesund!

Keine Angst, in die Flut an Artikeln, die Ihnen erklären, wie man sich die Hände wäscht oder in die Ellenbeuge hustet, wollen wir uns nicht einreihen. Trotzdem ist „Bleiben Sie gesund!“ wohl der beste Ratschlag, den man dieser Tag geben kann. Dafür können Sie neben dem vielbeschworenen und absolut sinnvollen Social Distancing, also der weitestgehenden Kontaktvermeidung zu anderen Menschen, aber auch zu Hause einiges tun:

  • Nehmen Sie ab und zu mal ein Vitamin zu sich. Vielleicht auch zwei. Die Einkaufssituation ist grad unübersichtlich und zu Hause rumzulungern verleitet dazu, häufiger mal den Lieferdienst zu bemühen, aber sind wir ehrlich: Es gibt doch keinen besseren Zeitpunkt, um tatsächlich mal selbst den Kochlöffel zu schwingen, stundenlang Bolognese köcheln zu lassen und Gerichte mit mehr als zwei Zutaten zu kochen, die im stressigen Uni-Alltag oft zu kurz kommen – Geldbeutel und Immunsystem werden es Ihnen danken.
  • Apropos Immunsystem: Die Sonne ist ihr Freund und auch Frischluft kann nicht schaden. Solange die üblichen Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden, spricht nichts gegen einen Spaziergang an der frischen Luft, um danach mit neuem Elan in die Onlinevorlesung zu starten.
  • Ein fester Tagesablauf hilft! Wenn sie üblicherweise kein Mensch sind, der 6 Uhr morgens vor Unibeginn eine Runde joggen geht, müssen Sie auch jetzt nicht damit anfangen. Aber für eine gesunde Psychohygiene ist es durchaus von Vorteil, die eigenen Routinen im Home office weiterzuführen. Ein geregelter Tag-Nacht-Rhythmus, regelmäßige Mahlzeiten und klar getrennte Arbeits- und Pausenzeiten gehören genauso dazu wie ein Arbeitsplatz, der nicht Ihr Bett ist, und der tägliche Jogginghosenwechsel.
  • Zugegeben, in einem stickigen, schlecht klimatisierten Hörsaal den Dozierenden dabei zuzuschauen, wie diese mit dem Beamer kämpfen, ist auch nicht die gesündeste Beschäftigung, aber im Home office lauert ein schädliches Äquivalent: die stundenlange Bildschirmarbeit. Nach 50 Minuten Bildschirmarbeit empfehlen Experten daher 10 Minuten Pause – endlich wieder Zeit, um nach ihrer Bolognese zu schauen.

 

Und wie geht’s jetzt weiter?  

Die schlechte Nachricht: Wir haben auch keine Ahnung! Die gute Nachricht: Selbst die Universitäten haben sich zu einem grossen Teil noch keinen Schlachtplan für die kommenden Wochen und Monate überlegt. Dass das Sommersemester wie geplant stattfinden kann, ist höchst unwahrscheinlich, aber darüber hinaus sind viele Fragen offen. Sie können sich also den Luxus erlauben, alles Folgende einfach mal auf sich zukommen zu lassen – und das sollten Sie auch! Sich über die sprichwörtlichen „ungelegten Eier“ den Kopf zu zerbrechen, frisst nur wertvolle Ressourcen, die Sie viel besser investieren können, sowohl online als auch offline.

 

Die schlechte Nachricht: Wir haben auch keine Ahnung! Die gute Nachricht: Selbst die Universitäten haben sich noch keinen Schlachtplan überlegt.  Geschrieben von Sophie, Autorin, Lektorin, BA Geschichte und Germanistik

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