Plagiate: Warum das mit einer seriösen Ghostwriting-Agentur nicht passieren kann

Wie schnell einem die Tastenkombinationen Strg + C und Strg + V zum Verhängnis werden können, zeigt sich häufig erst, wenn man durch ein Plagiat seine Abschlussprüfung nicht besteht. Note: durchgefallen, Image: ruiniert, Nerven: am Ende.

Immer wieder wurden in den vergangenen Jahren Plagiate von Politiker*innen sowie Personen des öffentlichen Lebens aufgedeckt und es wurde medial darüber berichtet – mal war es eine Doktorarbeit, mal eine Biografie, mal ein Sachbuch. Auch wir als Ghostwriting-Agentur kennen diese Anrufe von verzweifelten Kund*innen. Kund*innen, die sich auf einen Ghostwriter verlassen haben und dann ein Plagiat einreichten. Unsicherheit und Verzweiflung sind die Folge, denn: Es geht hier um mehr als nur das eigene Image. Es geht um den Abschluss, der einen Start ins neue Leben bedeutet.

Uns von ACAD WRITE macht ein derartiges Verhalten von Ghostwritern wütend. Wütend, weil es wissenschaftlich einfach nicht korrekt ist zu plagiieren. Wütend, weil es den Ruf einer ganzen Branche beschmutzt und wütend, weil es die Aufgaben eines Ghostwriters in einem vollkommen falschen Licht darstellt.

Unser Appell an die Qualität und Professionalität des Ghostwritings.

Plagiat: Was ist das eigentlich?

Ein Plagiat ist ganz platt gesagt der Diebstahl geistigen Eigentums.

Übernehmen Sie für eine Hausarbeit ein Zitat aus einem YouTube-Video, ohne dieses als Quelle zu nennen, handelt es sich um ein Plagiat. Kopieren Sie ganze Absätze aus einem Sachbuch, ohne die Herkunft zu benennen, ist dies ein Plagiat. Weit gefasst zählt sogar die Nichtnennung einer Quelle im Literaturverzeichnis als Plagiat, auch wenn Sie die eigentliche Textstelle als Zitat gekennzeichnet haben. Sie können sich sogar selbst plagiieren, indem Sie Zitate aus früheren Hausarbeiten übernehmen und diese dann nicht im Literaturverzeichnis benennen. Die Wissenschaft und vor allem Hochschulen und Universitäten sind in diesem Punkt sehr streng.

So oft Sie in der Uni auch gesagt bekommen, Sie sollen sich auf die Schultern der Riesen stellen, geben Sie diesen Riesen einen Namen! Denn wenn Sie fremde Zitate, Ideen und Konzepte nicht benennen, dann bedienen Sie sich des Wissens und des geistigen Eigentums von Fremden.

Die wortgetreue Übernahme von Zitaten aus Magazinen, Studien oder Sachbüchern ohne Angabe der Quelle und Kennzeichnung als wörtliches Zitat ist wissenschaftlich nicht korrekt.

Plagiate: Aber ich wollte das doch gar nicht!

Bei der obigen Aufzählung von genannten Plagiatsquellen wird schnell deutlich: So ein Plagiat kann auch aus Versehen geschehen. Vor allem in den ersten Semestern und beim ersten Verfassen von Hausarbeiten fällt es Studierenden häufig schwer, sich neben der Informationsrecherche, der Beantwortung des Arbeitsauftrages und der Formatierung des Dokuments auch noch auf die richtige Benennung der Quellen zu fokussieren. Schnell werden Zitate und Ideen auf einem Blatt gesammelt, zwei Wochen später dann im Text verarbeitet und die Quelle vergessen. Und schon handelt es sich um ein Plagiat.

Wenn auch Sie das Gefühl haben, dass in der deutschen Medienlandschaft in den letzten Jahren immer häufiger Plagiatsfälle auftauchen und einen regelrechten Hype verursachen, dann sind Sie nicht alleine. Es scheint fast, als hätte jede*r dritte Politiker*in in ihrer*seiner Doktorarbeit plagiiert. Doch sind Plagiate zum Volkssport geworden oder warum hört man immer häufiger davon?

Vollumfänglich wird sich diese Frage nie beantworten lassen, dennoch liegt es auf der Hand, dass durch Internetdatenbanken, Google-Operatoren und sich ständig weiterentwickelnde Plagiatsprüf-Tools das Auffinden von plagiierten Textstellen immer einfacher wird. Mal wird die Benennung des Textsponsors einfach vergessen, mal wird sich ganz bewusst der Tastenkombinationen Strg + C und Strg + V bedient.

Fakt ist: Die wortgetreue Übernahme von Zitaten aus Magazinen, Studien oder Sachbüchern ohne Angabe der Quelle und Kennzeichnung als wörtliches Zitat ist wissenschaftlich nicht korrekt. Und jeder Studierende, jeder Ghostwriter und jeder Verlag, der dies tut, hat wissenschaftlich nicht sauber gearbeitet.

Das Übernehmen von Ideen und Konzepten ist ebenso wirkungsvoll, wenn der geistige Eigentümer benannt wird.

Quellen kennzeichnen

Plagiat: Warum Ihnen das mit einer seriösen Ghostwriting-Agentur nicht passieren kann.

Professionelle Ghostwriting-Agenturen sind darauf geschult, Plagiate zu vermeiden und sie achten innerhalb der Qualitätskontrolle ihrer Aufträge stets darauf, dass kein*e Kund*in ein Plagiat erhält. Dies ist Berufsehre und wird mit allen Möglichkeiten geprüft und sichergestellt.
Dennoch ist auch uns diese missliche Situation von Menschen bekannt, die durch einen Plagiatsvorwurf entwurzelt werden. Nicht selten kommen Kund*innen auf uns zu, die im ersten Versuch ihrer wissenschaftlichen Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit von einem unseriösen Ghostwriter betreut und des Plagiierens beschuldigt wurden. Nicht selten handelt es sich hierbei um Agenturen aus einem völlig anderen Sprachraum, welche ihre Dienstleistung zu einem sehr geringen Preis anbieten und dann lediglich Texte aus dem Englischen in Deutsche übersetzen. Die Hoffnung: Kund*innen werden nie bemerken, dass es sich um ein mit Google Translator herbeigeführtes Plagiat handelt. Doch auch darauf sind die Plagiatssoftwares geschult.

Wir als Agentur sind der festen Überzeugung: Wenn Sie Ihren beruflichen Erfolg in unsere Hände legen, dann haben Sie das bestmögliche Ergebnis verdient. Ghostwriter sind dafür da, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Visionen und Vorstellungen aufs Papier zu bringen. Sie sind geschult in Wort und Formalität und wissen nur zu gut um die Notwendigkeit der Plagiatsvermeidung. Keine professionelle Ghostwriting-Agentur würde Ihnen je ein Plagiat übermitteln.

Wir möchten Ihnen fünf Punkte an die Hand geben, anhand derer Sie abschätzen können, ob Sie mit einer professionellen Ghostwriting-Agentur zusammenarbeiten und wie Sie Plagiate vermeiden können:

  1. Plagiatsprüf-Software
    Plagiate sind für seriöse Agenturen ein absolutes No-Go. Sämtliche Autor*innen werden dahingehend geschult, dass übernommene Wortgruppen als Zitat gekennzeichnet oder inhaltliche Passagen umformuliert werden müssen. ACAD WRITE arbeitet im Lektorat mit der Plagiatssoftware PlagScan. Diese ist hochpreisig und für einzelne Lektor*innen oder Ghostwriter allein meist unrentabel – nicht jedoch für Agenturen, welche diese Software mehrere hundertmal pro Tag nutzen. Als seriöse Agentur durchläuft jede noch so kurze Hausarbeit mindestens einmal diesen Plagiatsscan und macht den Autor*innen somit vor der Übergabe deutlich, wo Kennzeichnungen fehlen. Somit erhält niemand ein Plagiat.
  2. Agenturen arbeiten mit deutlich mehr als einem Ghostwriter je Themengebiet zusammen. Dies hat den Vorteil, dass bei Unzufriedenheit der Kund*innen oder kurzfristig krankheitsbedingtem Ausfall des Ghostwriters unkompliziert und zeitnah ein Ersatz gefunden werden kann. Die Qualität der Arbeit leidet so nie.
  3. Zeitdruck ade
    Wie Schreiner*innen auch sind Ghostwriter Handwerker*innen. Ihr Handwerk sind Buchstaben und das kunstvolle Zusammensetzen von sinnhaften Texten. Kaum jemand würde von einer Schreinerin erwarten, dass sie einen 300-Quadratmeter-Messestand innerhalb von einem Tag auf die Beine stellt. Ebenso ist es bei Ghostwritern. Gute Texte können nur dann entstehen, wenn angemessene Zeitfenster für Recherche und Texterstellung zur Verfügung stehen und genügend Feedbackrunden eingeplant werden. Nur wenn der Ghostwriter Feedback vom Kund*innen erhält, kann sie oder er den Text schreiben, den sich Kund*innen wünschen. Seriöse Ghostwriting-Agenturen kommunizieren zu knapp gesetzte Deadlines zum Wohle einer qualitativ hochwertigen Arbeit. Je höher der Zeitdruck ist, desto höher ist die Chance, dass eine Quelle durchrutscht und ein Plagiat entsteht.
  4. Preismodell eher mittel- bis hochpreisig
    Hier gilt der alte Grundsatz: Qualität hat ihren Preis. Wer es schafft, sich für 1.200 Euro eine Vorlage für eine Bachelorarbeit einzukaufen, sollte erneut einen Blick auf die Referenzen des Ghostwriters werfen. Hat sie oder er bereits Erfahrung? Wurde sie oder er von Kund*innen gut bewertet? Wir wissen, dass Studierende oft preissensible Entscheidungen treffen, dennoch gilt gerade im Ghostwriting: Niedrige Honorare sind ein Merkmal für wenig Erfahrung und wenig eingesetzte Leistung. Dadurch erhöht sich natürlich unter anderem die Wahrscheinlichkeit der Entstehung eines Plagiats. Ghostwriter leben davon, für Sie und andere Kund*innen zu schreiben, somit sind acht Stunden Arbeit an Ihrem Text ein Tageshonorar wert. Gleichzeitig sichern Ghostwriting-Agenturen durch ihre Netzwerke das Ausfallrisiko ab und bieten häufig ein Rundum-Sorglos-Paket von der konzeptionellen Ideenentwicklung bis hin zur druckfertigen Datei.
  5. Keine Erfolgsgarantie, aber eine wissenschaftliche Verpflichtung
    Ghostwriter agieren stets im Interesse der Kund*innen und der Wissenschaft. In der Formalität der Arbeit besteht keinerlei Ermessensspielraum. Die Regeln des wissenschaftlichen Zitierens im Allgemeinen liegen in der deutschen Grammatik begründet – und an diese Regeln gilt es sich zu halten. Dennoch sind Ghostwriter vom Input ihrer Kund*innen abhängig. Diese sind es, die den Rahmen der Arbeit definieren, inhaltliche Schwerpunkte setzen oder Freigaben erteilen und somit das Grundgerüst eines Ghostwriting-Auftrages bilden. Der Ghostwriter selbst kann sich als Dienstleister*in nur in diesem gesteckten Rahmen bewegen und somit nie eine Erfolgsgarantie für einen von ihr oder ihm verfassten Text aussprechen.

Welchen Tipps kann man folgen, um Plagiate zu vermeiden?

Plagiate sind lästig und vor allem unnütz. Das Übernehmen von Ideen und Konzepten ist ebenso wirkungsvoll, wenn der geistige Eigentümer benannt wird. Für alle, die mit einem professionellen Ghostwriter zusammenarbeiten wollen, empfehlen wir die oben genannten Tipps. Möchten Sie Ihre Arbeit selber verfassen und haben Angst, aus Unwissenheit ein Plagiat zu erzeugen, möchten wir Ihnen zwei Dinge raten:

  1. Sortieren Sie Ihre Quellen von Beginn der Recherche an. Diese können Sie entweder über ein einfaches Word-Dokument sammeln oder auch kostenfreie Quellenverwaltungs-Tools wie Citavi nutzen. Die Werkzeuge, die sie brauchen, sind da – nutzen Sie sie.
  2. Geben Sie Ihre Arbeit vor der Abgabe in ein Lektorat oder führen Sie privat einen Plagiatsscan durch. Auf der Website von ACAD WRITE können Sie für kleinere Arbeiten kostenfrei eine Plagiatsprüfung durchführen.

In der heutigen Zeit lassen sich Plagiate mit wenig Aufwand erkennen. Das Internet und immer besser werdende Prüfsoftwares machen es den Verantwortlichen leicht, Plagiate zu identifizieren. Erhalten Studierende Plagiate von Ghostwritern, so handelt es sich zumeist um unprofessionelle Vertreter*innen unserer Branche. Professionelle Ghostwriting-Agenturen würden ihren Kund*innen nie Plagiate übermitteln. Unser Appell: Egal, ob Sie Ghostwriter oder Ihr*e eigene*r Autor*in sind: Machen Sie sich die gängigen Prüftools zunutze und vermeiden Sie so die Verbreitung von Plagiaten – zum Wohle der Wissenschaft!

Quellen

Cover: Digitale Collage; beinhaltet „Porträt einer Frau“ (Public Domain Lizenz), Egon Schiele, 1910. Rawpixel 2021.

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