Das Experteninterview und die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

Sie suchen Tipps zur qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring? Wir erklären, worauf es ankommt.
Lesezeit: 10,45 Min
Von den Ghostwriterinnen Amelie & Hannah

Interviews zu führen und diese qualitativ auszuwerten ist eine beliebte Methode für Bachelor- und Masterarbeiten, die keine reinen Literaturarbeiten werden sollen. Hat man die Methode einmal verinnerlicht, können leicht wertvolle Einsichten erlangt werden, die Forschungszwecken genügen und Betreuerinnen zufriedenstellen.

Im Folgenden erklären wir, wie man Interviews mit Expertinnen plant, durchführt und in einer Arbeit korrekt verwertet. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ist dabei der gängige Standard der Auswertung nicht quantitativer Datenmengen.

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  • 0:38 Interviewablauf
  • 4:18 Die qualitative Auswertung nach Mayring
  • 6:31 Qualitative Inhaltsanalyse: Codieren & Auswerten
0:38 Das Experteninterview

Interviewablauf: Was passiert vor dem Interview?

Experteninterviews werden in der empirischen Sozialforschung durchgeführt, wenn Informationen erhoben werden sollen, die nur von einem ausgewählten Personenkreis bereitgestellt werden können. Thematisch ist der Bereich dieser Informationen häufig eng gefasst und auf eine bestimmte Fragestellung konzentriert, z. B. welchen Herausforderungen stellen sich Personalmanagerinnen in einem KMU oder Politikerinnen aufstrebender Parteien? Als Expertinnen kommen Personen infrage, die über exklusives Wissen verfügen und üblicherweise Angehörige einer bestimmten Organisation oder Institution sind. Häufig handelt es sich bei Expertinnen um Angehörige der Führungsebene eines Unternehmens, doch auch Blickwinkel aus anderen Ebenen einer Organisation können wertvoll sein (vgl. Gläser & Laudel, 2010, S. 11).

Für eine wissenschaftliche Untersuchung ist vor allem das Insiderwissen von Expertinnen, also von Personal in operativen Schlüsselpositionen, interessant. Diese können ihr informelles Wissen über Abläufe, Vorhaben und Entscheidungsstrukturen ihrer Organisation sprachlich wiedergeben und das Wissen so der Forschung zugänglich machen.

Die Expertinnen geben in einem Interview also einen Einblick in ihre persönliche Sicht dieser Vorgänge. Wer im konkreten Fall als Expertin infrage kommt, wird aus der Fragestellung der Untersuchung festgelegt.

Die nachfolgende Checkliste stellt die wichtigsten Schritte zur Vorbereitung eines Experteninterviews zusammen:

  • Eingrenzung des relevanten Fachbereichs,
  • Auswahl potenzieller Expertinnen,
  • Kontaktaufnahme mit den ausgewählten Expertinnen bzgl. deren Bereitschaft für ein Interview und Terminvereinbarung,
  • Auswahl und Gestaltung der Interviewumgebung,
  • Auswahl und Test der Aufnahmegeräte,
  • Aneignung bzw. Vertiefung von relevantem Wissen wie Fachbegriffen oder gängigen Theorien zur Gewährleistung des eigenen Verständnisses,
  • Erstellung eines Leitfadens für das Experteninterview ggf. mit einem vorausgehenden Pre-Test,
  • Erstellung und Einholung einer Einverständniserklärung und ggf. Anonymisierung der persönlichen Daten.
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Interviewablauf: Was passiert während des Interviews?

Üblicherweise kann ein Interview nur ein einziges Mal durchgeführt werden und oft erfordert es viel Zeit und Mühe, bis es zustande kommt. Darum sollte eine entsprechende Vorbereitung auf dieses Gespräch erfolgen. Mithilfe eines Leitfadens können Ablauf und Thema des Interviews im Vorfeld geplant werden (vgl. Hopf, 2010, S. 350).

Hinweis

Ziel ist es, einfache Fragen zu formulieren, die von den Expertinnen leicht verstanden werden können. Missverständnisse sollten unbedingt vermieden werden.

In dem Interview sollte die Expertin nach ihrer persönlichen Einschätzung und ihrer Erfahrung befragt werden. Im Leitfaden können dazu auch alternative oder tiefergehende Fragen bereitgestellt werden, die verwendet werden können, falls die Interviewte nicht von sich aus viel erzählt.

Direkt vor dem Interview sollte zwischen der Interviewerin und der Interviewten geklärt werden, wie das Gespräch aufgezeichnet wird, wie lange es dauern sollte und was mit den Daten danach geschehen soll. Für die Verwendung der Interviewdaten zu Forschungszwecken müssen die Teilnehmerinnen eine Einverständniserklärung unterzeichnen. Vorlagen für solche finden Sie in unserem Ratgeber unter Tipps.

Während des Interviews kann es zu einem Informationsgefälle zwischen beiden Akteurinnen kommen, denn oft verfügt die Expertin über erheblich mehr Wissen als die Interviewerin. Diese Lücke sollte durch gezielte und genaue Vorbereitung so gut wie möglich geschlossen werden. Damit kann auch verhindert werden, dass die Aussagen der Expertin nur nur oberflächlich bleiben oder die Expertin vom Thema abschweift.

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Interviewablauf: Was passiert nach dem Interview?

Die Auswertung des Interviews sollte streng nach wissenschaftlichen Methoden erfolgen (vgl. Mayring, 2010, S. 471). Dabei ist wichtig, dass nicht nur beliebige Teile des Gesprächs zur Auswertung herausgegriffen und die Passagen nach persönlicher Vorliebe der Forschenden untersucht werden, stattdessen geht es im Nachgang des Interviews darum, geplant und systematisch das Gespräch zu analysieren, damit alle wichtigen Aspekte der Interviews als Erkenntnisse später in die Arbeit einfliessen können.

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4:18 Inhaltsanalyse nach Mayering – die Auswertung

Qualitative Inhaltsanalyse: Kategoriensysteme

Die Auswertung eines Experteninterviews kann mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse erfolgen. Dafür muss das Gespräch zunächst in Form von Text vorliegen. Hierzu werden die Audiodateien der Interviews transkribiert, was jedoch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist. Der Text wird dann mit Zeilennummern versehen, damit nachher darauf referiert werden kann.

Um den Aufwand zu reduzieren, kann das Gespräch auch schriftlich zusammengefasst werden. Das bietet sich an, wenn es nicht auf die genaue Formulierung der Expertin ankommt, sondern es ausreicht, den Sinngehalt des Interviews zu erfassen. Es gibt mehrere Unterformen der qualitativen Inhaltsanalyse, je nach Datenlage und Forschungsdesign. Die zusammenfassende Analyse bietet sich eher für große Forschungsteams an, die gemeinsam eine große Menge an Material sammeln. Für Bachelor- und Masterarbeiten wird häufig die strukturierende Inhaltsanalyse gewählt, die im Folgenden erklärt wird.

Bei grossen Textmengen bietet sich eine zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring an. Diese sieht dabei folgenden Ablauf vor:

  • Einordnung des Gesprächs,
  • Reproduktion des Gesprächs,
  • Erstellung eines Stichwortregisters,
  • Identifikation der wichtigsten Themen,
  • strukturierte Zusammenfassung des niedergeschriebenen Interviews und
  • Intercoder-Reliabilitätsprüfung.

Inhaltsanalyse nach Mayring

Auswertung von Experteninterviews nach Mayring

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Beispiel: Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

Nachfolgend wird eine strukturierende Inhaltsanalyse nach Mayring dargestellt (vgl. Mayring, 2010, S. 473). Es gibt mehrere Unterformen, die sich für bestimmte Arten von Daten und Forschungsfragen eignen, diese ist jedoch die häufigste. Wichtig ist hier bei der Sichtung des Materials, also beim Durchlesen der Interviews, stets die Fragestellung der Arbeit im Hinterkopf zu haben, da sie dabei hilft, die wichtigsten Aspekte und Passagen der Interviews zu identifizieren.
Nehmen wir z. B. die Fragestellung, wie Pflegekräfte emotional belastende berufliche Situationen meistern.

Beim mehrmaligen Lesen der Interviewtexte werden Kategorien anhand bestimmter Themen und Aussagen gebildet. Die Kategorienbildung kann auf zwei Wegen erfolgen: entweder deduktiv oder induktiv.

Deduktiv bedeutet, dass die Ausgangshypothesen und die Erkenntnisse aus der Literatur die Kategorien liefern.
Aus der Fachliteratur der Pflegewissenschaften entnommene Kategorien könnten z. B. sein: Unterstützung durch Führungspersonal, belastende Umstände wie Zeit- oder Materialmangel oder Rahmenstrukturen wie Schichtarbeit und Bezahlung.

Induktiv bedeutet, dass die Kategorien dem Interviewmaterial entnommen werden, je nachdem, welche Aspekte die Interviewten regelmässig ansprechen. Bei induktiver Kategorienbildung erfolgt die Codierung, also das Sortieren der Aussagen in die Kategorien, parallel zu der Kategorienbildung.
Es sind auch Kombinationen möglich, zum Beispiel, wenn vorab Kategorien formuliert werden, die dann im Laufe der Untersuchung mit induktiv gewonnenen Erkenntnissen modifiziert werden.

Das Material wird nun codiert. Dabei werden die Informationen und Aussagen des Interviews in die bestehenden Kategorien eingeordnet (vgl. Mayring & Fenzl, 2019, S. 639). Es müssen nicht alle Sätze einer Kategorie zugeordnet werden, nur die wichtigen Aussagen. Was wichtig ist, liegt natürlich immer ein wenig im subjektiven Ermessen der Forschenden. Deshalb ist es hilfreich, stets die Forschungsfrage der Arbeit als Frage an den Text zu stellen. Weiterhin gute Merkmale für wichtige Aussagen sind inhaltliche Widersprüche der Interviewten, Pausen, auffällige Wiederholungen oder plötzliche Abbrüche von angefangenen Sätzen.

Schliesslich muss die Zahl der Kategorien gut überdacht werden. Es sollen einerseits so viele Kategorien vorhanden sein, dass alle wichtigen Aussagen des Textes von ihnen erfasst werden können. Gleichzeitig dürfen es nicht zu viele werden, sondern sollen so wenige sein, dass sich noch eine spürbare Zusammenfassung und Abstraktion der Gesprächsinhalte ergibt.

Wichtig ist in diesem Schritt, dass das Textmaterial systematisch ausgewertet und für die folgende Interpretation nutzbar gemacht wird. Bei induktiver Kategorienbildung erfolgt die Codierung zeitgleich mit der Kategorienbildung.

Nach Abschluss der Codierung werden die gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet, die Aussagen der Expertinnen werden in diesem Schritt interpretiert. Dies sollte Schritt für Schritt erfolgen. Fragliche Aussagen der Expertinnen können auf mögliche Bedeutungen hin diskutiert werden, schwer verständliche Teile noch genauer erklärt und Widersprüchliches eingeordnet werden. Hier geht es hauptsächlich um eine deskriptive Darstellung der Innenperspektive der Expertinnen. Um die Transparenz der Darstellung zu erhöhen, können hier auch die wichtigsten Schlüsselstellen aus dem Text unter Angabe der Nummer des Interviews und der entsprechenden Zeilennummern im Ganzen zitiert werden.

Einen normativen Einfluss erhält die Auswertung, wenn die Sichtweise der Expertinnen zusätzlich noch bewertet und interpretiert wird. Wichtig ist dabei, dass der Sinngehalt der Aussage der Expertinnen nicht verfälscht wird. Die Forschenden müssen sprachlich klar zwischen den Aussagen der Interviewten und den Schlussfolgerungen trennen, die sie selbst aus dem Gesagten ziehen. So können andere Leserinnen überprüfen, ob sie ähnliche Interpretationen und Schlussfolgerungen ziehen würden.

Mithilfe einer Zusammenhangsanalyse können darüber hinaus auch Wirkungen zwischen Kategorien, Variablen, Hypothesen und Theorien geprüft werden (vgl. Mayring, 2015, S. 25). In umfangreicheren Untersuchungen wird die Auswertung des Experteninterviews von mehreren Personen vorgenommen. Dabei interpretieren möglichst viele Teilnehmerinnen bestimmte Textstellen auf die gleiche Weise, was dazu führt, dass diese Deutung an Gewicht gewinnt. Besteht hingegen kein Konsens, muss die Interpretation noch einmal überarbeitet werden.

Bei Experteninterviews wird ein spezielles soziales Phänomen durch die Innensichtweise der Involvierten thematisiert. Deshalb lassen sich gewonnene Aussagen nur schwer verallgemeinern. Entweder muss für die Repräsentativität der Untersuchung speziell argumentiert werden oder Schlussfolgerungen dürfen nur mit kontextuellem Rückbezug gezogen werden.

Qualitative Untersuchungen eignen sich nur bedingt für das Testen von aufgestellten Hypothesen, denn die Anzahl der untersuchten Fälle (in dem Fall die Anzahl der Interviews mit Expertinnen) ist zu gering, um repräsentativ zu sein. Daher empfiehlt es sich, bei der Interpretation alle Verallgemeinerungen vorsichtig zu formulieren. Stattdessen dienen qualitative Untersuchungen dazu, bestehende Theorien über soziale Phänomene mit hilfreichem Wissen zu erweitern. Eventuell lassen sich mögliche Hypothesen über Zusammenhänge vorschlagen, die dann mithilfe weiterer Forschung überprüft werden können. Alternativ kann mithilfe der wissenschaftlichen Literatur dafür argumentiert werden, dass der untersuchte Fall im Sinne einer Case Study dennoch besonders repräsentativ ist für ein allgemeines Phänomen stehen kann (vgl. Blaikie, 2009, S. 192).

Qualitative Inhaltsanalyse

Exemplarisches Vorgehen

Um an einem Beispiel verdeutlichen zu können, wie die Aussagen einer Expertin codiert werden, wird folgendes Szenario angenommen:

Sie führen ein Interview mit einer Bundestagsabgeordneten (Expertin) drei Monate nach ihrer Wahl in das Parlament. In dem Interview möchten Sie herausfinden, womit eine neu gewählte Abgeordnete in Berlin ihre Zeit verbringt und welche Besonderheiten hier auftreten. Dazu haben Sie im Vorfeld aus der Literatur hergeleitet, dass eine durchschnittliche Abgeordnete ihre Zeit wie folgt verbringen müsste (deduktive Kategorienbildung):

A) fraktionsinterne Treffen und Fraktionssitzung,
B) Ausschussarbeit,
C) Sitzung im Plenum des Parlaments,
D) Treffen mit Interessenvertreterinnen,
E) Beratung mit den Mitarbeiterinnen des Berliner Büros und
F) Sonstiges.

Die Zuordnung zu Kategorien hilft Ihnen nicht nur dabei, die Ergebnisse in der Auswertung vergleichbar zu machen, sie sorgt auch dafür, dass Sie das Material für sich strukturieren.

Sie können nun die Aussagen der Expertin den jeweiligen Kategorien zuordnen:

  • Spricht sie davon, dass sie sich morgens zuerst im Büro mit ihren Mitarbeiterinnen berät und die anstehende Rede am Nachmittag redigiert, dann könnten Sie diese Aussage in die Kategorie E) Beratung mit Mitarbeiterinnen.
  • Dann kommen die Arbeitskreise der Fraktion zusammen und bereiten die Positionen in den Ausschüssen vor. Da die Abgeordnete den Vorsitz einer Arbeitsgruppe hat, muss sie dafür besonders viel Zeit aufbringen, denn das Arbeitsumfeld ist noch neu für sie. Diese Tätigkeit codieren Sie dann in Kategorie A) Fraktionstreffen.
  • Danach findet die Ausschusssitzung statt, die Sie als B) Ausschussarbeit kategorisieren.
  • Als neu gewählte Abgeordnete ist der Koordinierungsaufwand ihres Berliner Büros noch recht hoch, denn die Abläufe müssen sich dort erst einspielen. Darum findet nach der Ausschusssitzung ein weiteres Treffen mit ihren Mitarbeitern statt, das Sie wiederum mit E) codieren.

Diese Form des Interviews könnte in diesem Beispiel nun mit mehreren neu gewählten Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen geführt werden. Zudem müsste das Interview auch mit Abgeordneten geführt werden, die schon länger ein Mandat haben (Kontrollgruppe). Dann können Sie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Arbeit der Bundestagsabgeordneten herausstellen.

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Literaturverzeichnis

Blaikie, N. W. H. (2009). Designing social research. The logic of anticipation (2nd ed.). Cambridge: Polity.

Gläser, J. & Laudel, G. (2010). Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse als Instrumente rekonstruierender Untersuchungen (4. Aufl.). Wiesbaden: Springer Verlag.

Hopf, C. (2010). Qualitative Interviews – ein Überblick. In U. Flick, E. von Kardorff & I. Steinke (Hrsg.), Qualitative Forschung. Ein Handbuch (8. Aufl., S. 349–360). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag.

Mayring, P. (2010). Qualitative Inhaltsanalyse. In U. Flick, E. von Kardorff & I. Steinke (Hrsg.), Qualitative Forschung. Ein Handbuch (8. Aufl., S. 468–475). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag.

Mayring, P. (2015). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken (12., überarbeitete Auflage). Weinheim, Basel: Beltz Verlag. Verfügbar unter: https://d-nb.info/1063369835/04

Mayring, P. & Fenzl, T. (2019). Qualitative Inhaltsanalyse. In N. Baur & J. Blasius (Hrsg.), Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung (2. Aufl. 2019, S. 633–648). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

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